Wie geh' ich vor bei Kündigungswunsch?


 

 

 

 

Auch wenn es wehtut, es gibt Gründe, einen Garten wieder abgeben zu wollen.

 

Was tun?


 

 

 

Kündigung aus der Sicht des Alt-Pächters/Pächterin:

 

Nicht warten, bis der Garten verkrautet, sondern direkt...

 

1. Kündigungsschreiben zum Ende des laufenden Gartenjahres an den Vorstand schicken. Achtung: Für das laufende Jahr spätestens bis 31.7 (Juli). Sonst läuft der Vertrag ein weiteres Jahr (was durch eine schnelle Neuverpachtung jedoch ggf. umgangen werden kann.)

 

2. Termin mit dem Vorstand zur Gartenabnahme vereinbaren.

 

3. Sich bei Gartenbegehung mit dem Vorstand darüber verständigen, was im Sinne des Kleingartengesetzes im Garten dringend gemacht werden muss. Das kann...

 

  • das Schneiden der Hecke,
  • das Kürzen von Bäumen,
  • das Abbauen von nicht-erlaubten Anbauten,
  • das Aufnehmen von Platten,
  • Beseitigung nicht-erlaubter Baustoffe,
  • Abtransport von Müll

 

sein. Richtlinie ist hier stets das Gesetz!

 

4. Gemeinsam eine angemessene Abstandshöhe festlegen. Ggf. Sachverständigen hinzunehmen, wenn keine Einigung über die Abstandshöhe gefunden werden kann.

 

5. Vereinbarte Arbeiten zeitnah erledigen.

 

6. Schlüssel beim Vorstand abgeben, damit dieser Besichtigungen des Gartens mit interessierten Pächter*innen organisieren kann. Am besten dabei sein, wenn Besichtigung mit dem/der künftigen Pächter/in stattfindet, um Wichtiges zu erklären und den Garten "zum Sprechen" zu bringen.

 

7. Sobald neue Pächter*innen Vertrag unterschrieben hat:  Abstand von der Neupächter*in erhalten und der Parzelle "Adieu" sagen.

 


Vorgehen bei Neuverpachtung

Infolge verstärkten Andrangs gibt es für unsere Gärten eine Warteliste interessierter Pächter*innen. Diese gilt es bei Neuverpachtung aus Gründen der Fairness zu berücksichtigen.

Falls ihr eigene Nachfolger*innen stellen wollt, kann das folglich nur ein Vorschlag sein.

Wir weisen darauf hin, dass allein der Vorstand über neue Mitglieder*innen im Verein sowie neue Pächter*innen entscheidet. Dies tut im übrigen kein Vorstandsmitglied allein. Auch wird darauf geachtet, dass  die Neupächter*innen geeignet erscheinen, sich kleingärtnerisch zu betätigen und in die Vereinsarbeit einzubringen. Auch wird auf eine Vielfalt der kulturellen und sozialen Hintergründe Wert gelegt. Vor allem zählt aber die Bereitschaft, sich in eine bunte Gemeinschaft von Gärtnernden einzubringen, stets im Einklang mit der Natur.

 

-> Alle Schritte zur Gartenabgabe und Neuverpachtung unbedingt mit dem Vorstand absprechen!!!!